Richtigstellung von F.J. Günther zum Lesebrief von Herrn Friedrich Wilhelm Hülsemann (Patriot, den 8.3.2019)

Erst lesen, dann denken und dann erst schreiben ist eine vernünftige Vorgehensweise, die der Verfasser leider nicht befolgt hat. Die Diskussion mit mehr „Sachlichkeit“ zu unterfüttern ist gnadenlos gescheitert.
Neudeutsch gesagt „Fake-News“ überlagern den Leserbrief. Eine kleine Auswahl:

– das BG „Goethestraße Nord“ wurde durch eine Baustrasse, der jetzigen von-Are-Straße, erschlossen. Vorh. Wegesysteme wurden nicht beansprucht.

– Nutzungen auf Privatgrundstücken will keiner erzwingen, hat keiner behauptet und wäre gesetzeswidrig. Man dürfte sich allerdings um einen Konsens mit den Eigentümern ernsthaft bemühen.

– es „versündigt“ sich niemand, denn keiner möchte eine Wohnortentwicklung behindern, schon gar nicht verhindern. Genau so wurde es im Flyer schriftlich dokumentiert. Aber man muß ihn auch lesen!

– nebenbei wird das BG „Auf dem Rode“ 3 x so groß wie das BG Goethestraße und dauert bestimmt 3 – 6 Jahre bis zur Fertigstellung.

Bisher entsteht der beschriebene Druck nur aus der Tatsache, das sich Bürger „erdreisten“, sich innerhalb der Gemeindeordnung NRW und unserem demokratieverständnis zu Wort zu melden.
Daraus eine „Verantwortung für die städtische Entwicklung“ von Ratsmitgliedern abzuleiten ist nicht nur weit hergeholt, sondern auch falsch verstandene Bürgerbeteiligung.
Franz Josef Günther
Wibbeltstraße, Lippstadt

Klarstellung für Bauwillige im Baugebiet „Auf dem Rode“

In der Presse wurden in letzter Zeit mehrere Leserbriefe veröffentlicht, in denen Bauwillige befürchten, dass durch die Diskussion um die Anlage einer Baustraße, die gesamte Erschließung des Gebietes gestoppt würde.

Dies ist nicht der Fall.

Es besteht derzeit ein gültiger Beschluß, der die Fahrten für Baufahrzeuge zum und vom Baugebiet mit einem städtischen Verkehrskonzept regelt. Ein Konzept, das die gesamten Verkehre auf bestehende Wohn- und Anliegerstraßen verteilt und damit erhebliche Belastungen, Behinderungen und Beschädigungen generiert.

Ursache dieses Konzeptes ist die falsche Planungspolitik für die Baugebiete „Goethestraße Nord“, „Auf dem Rode“ und deren mögliche Erweiterungen nach Westen bis zum Triftweg. Hier wird jeweils der zweite Erschließungsschritt vor dem ersten vollzogen und die Baugebiete von außen nach innen erschlossen. Eine Vorgehensweise, die den Bewohnern der fertiggestellten Bereiche und deren Umfeld unnötige Belastungen aufbürdet. Dies gipfelt dann sogar in dem Beschluß, bis zur 70-prozentigen Fertigstellung der neuen 180 Bauplätze auf eine Verkehrsberuhigung der bestehenden Straßenabschnitte zu verzichten, damit der Baustellenverkehr die Straßen schneller passieren kann. Verkehrspolitik pervers!

Es können immer mal Zwangspunkte auftreten, die zu der vorliegenden Bauleitplanung führen. Dann sollte man aber auch die Chuzpe und die Verantwortung den Anliegern gegenüber haben und die Konsequenz daraus ziehen.

Die kann hier nur die Anlage einer Baustraße zur äußeren Erschließung sein.

Die Erschließungsstrategie der Verwaltung, mit dem Verzicht auf eine gesonderte Baustraße zur temporären Andienung der Bauflächen, ist einem Bauherrn vergleichbar, der zuerst seine Wohnung innen fertigstellt und dann die Baumaterialien für seine Terrasse und den Garten durch das Wohnzimmer transportiert, statt einem Weg um das Haus herum zu nutzen. Ist dieser Weg nicht vorhanden oder kann er nicht angelegt werden, muss man die Reihenfolge der Bautätigkeit ändern und damit im Garten, dem äußersten Bereich, beginnen.

Dieter Holzhauer (CDL)

Auf dem Rode – CDL-Bemühungen zahlen sich aus!

CDL-Bemühungen zahlen sich aus!

Die BI im Lippstädter Norden hat ganze Arbeit geleistet. In knapp 6 Wochen über 5.450Unterschriften für die Herstellung einer temporären Baustrasse zur Erschließung des o.g. BG einzusammeln, verdient höchsten Respekt. Die Aneinanderreihung der Unterschriftenliste ist mehr als 3mal so lang wie die geforderte Baustrasse. Am Dienstag wurde das dicke Paket dem BM überreicht.

Damit ist wohl geklärt, ob hier ein öffentliches Interesse vorliegt oder nicht. Da gibt es wohl nur eine Meinung. Die kann nur heißen, das für ein èxorbitant großes Neubaugebiet mit 180 WE auch eine besondere An- und Abfahrt für den Baustellenverkehr hergestellt werden muß. Zumal der jetzige Vorschlag, durch ein erst gerade fertiggestellte Baugebiet einerseits und andererseits durch vorh. Stadtstrassen den Verkehr zu quetschen, nicht akzeptabel ist. Das meinen zumindest die Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit derzeitig 5.500 Unterschriften.

Das ist eben keine populistische Verfahrensweise, wie auf dem Neujahrsempfang durch den BM vorgetragen, sondern gelebte Bürgerbeteiligung in reinster Form einer Demokratie. Keine eingesetzte Bürgerbeteiligungskommission sondern Bürger unserer Stadt haben gehandelt und fordern, das dem Bürgerwille gefolgt wird.

Eigentlich vernünftig, oder?

Der CDL liegen im Moment keine brauchbaren, diskussionswürdigen Gegenvorschläge vor. Ein Hubschraubertransport von Maschinen halten wir nicht für seriös.

Die Koalitionssignale der beiden großen Parteien an die Entscheidungsträger sind gegen den Einwohnerantrag gerichtet. Für uns unverständlich, wie man sich ohne Grund gegen die Forderungen und letztendlich auch der aufopferungsvolle Arbeit von Bürgerinnen und Bürger, die auch Wähler sind, stellen kann.

Am 08.04.2019 sollen 50 Ratsdamen und -herren abstimmen. Ob es eine Diskussion gibt oder ein bekanntes vorheriges „sich einig sein“ zwischen CDU und SPD werden wir sehen.

Wir glauben allerdings nicht, das eine Ablehnung des Antrages das Ende des Einsatzes der BI bedeuten würde. Im Rahmen der GO und der Gesetzeslage wird man weiterhin versuchen, fast 5.500 Bürgerunterschriften Gehör zu verschaffen.

F.J. Günther CDL

„Auf dem Rode“ – Baustrasse ist ein MUSS

Das Baustraßenkonzept der CDL

Der BUVA hat, auf Antrag der CDL, in der letzten Sitzung eine Ortsbesichtigung in der Von-Are-Strasse beschlossen.

Das ist der (Neu-)Anfang für eine vernünftige Lösung für die Bürger der angrenzenden Wohngebiete des Neubaugebietes „Auf dem Rode“.

Da das Gesamtareal von außen nach innen entwickelt wurde, ist hier eine Baustrasse die einzig sinnvolle Lösung zur Erschließung..

Dafür setzt sich die CDL schon lange ein.

WSC und Welle sprechen miteinander

Bei einem Treffen von Vertretern des Vorstandes des WSCs und der Welle in den Räumen der CDL ist es zwar zu keiner einvernehmlichen Lösung gekommen, aber zum ersten Mal wurde miteinander gesprochen. Mehr konnte auch nicht erwartet werden.

Hierzu Näheres im Artikel der Tageszeitung „Der Patriot“ vom 06.12.2018

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Welle ja, aber bitte woanders

WSC erteilt Absage, Vorsitzender tritt zurück

LIPPSTADT Welle ja, aber nicht in der neuen Kanustrecke. So lautet das Votum der Mitglieder des WSC, der am Freitag auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über das Begehren des Vereins Lippstädter Welle abgestimmt hat. Nach Patriot-Informationen legte WSC- Vorsitzender Markus Lüttig zudem sein Amt überraschend nieder. „Ja, das stimmt“, sagte Lüttig gegenüber der Redaktion. Warum? „Kein Kommentar“, lautete seine Antwort. Ein Nachfolger soll bei der Jahreshauptversammlung im März gewählt werden.

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